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Freiwilligendienst Costa Rica

Sprachkurs und Freiwilligendienst im Nationalpark

Volunteer in Costa Rica

Parque Nacional Manuel Antonio - Costa Rica ICLC Costa Rica

Erste Schritte:
Viele Leute, denen ich gesagt habe, dass ich für zwei Monate nach Costa Rica fahre, dort ein Monat Spanisch lernen werde, in einer Gastfamilie wohnen werde und ein Monat freiwillig in einen Nationalpark arbeiten werde, haben mich gefragt "Wozu das ganze?". Ich kann euch gar nicht sagen, wie oft ich das gehört habe. Doch jetzt kann ich denselben Menschen sagen, dass diese Reise mein Leben verändert hat.

Zeit in der Gastfamilie:
Wie schon gesagt, habe ich meinen ersten Monat in einer costaricanischen Gastfamilie verbracht und bin nebenbei in eine Sprachschule gegangen und habe Spanisch gelernt. Um ehrlich zu sein, war diese Zeit sehr anstrengend und es hat einige Wochen gedauert, bis ich mich eingelebt habe. Obwohl die ersten zwei Wochen, wie schon gesagt, eine echte Umstellung für mich waren (anderes Land, andere Kultur, anderes Essen,…) konnte ich auch dieser Zeit positives abgewinnen. Als ich in San José am Flughafen ankam, völlig erschöpft und durch den Wind, waren es die strahlenden Augen meiner Gastmutter Iria, die mich in Costa Rica, meiner neuen Heimat für zwei Monate, willkommen hießen. Die ganze Familie (Mutter, Vater, Tochter und Oma) haben mir in der ersten Zeit sehr geholfen, mich einzuleben. Und als ich mich eingelebt habe, war ich ein ganz normales Familienmitglied, wie jeder andere auch. Wir haben gemeinsam gegessen, gespielt, uns unterhalten und viel gelacht. Schon vor meiner Reise habe ich in den unterschiedlichsten Reisebüchern von der herzlichen Art der Costaricaner gelesen. Doch es ist um einiges besser nicht nur darüber zu lesen, sondern diese Art am eigenen Leib zu spüren. Und dies konnte ich, während ich in dieser normalen costaricanischen Familie gelebt habe.

Zeit in der Sprachschule:
Meine Zeit in der Sprachschule war, wie schon gesagt, ein wenig anstrengend. Doch dies ist immer so, wenn man eine neue Sprache lernt und dies noch dazu in einen fremden Land weit weg von Zuhause. Allgemein kann ich sagen, dass ich die Sprachschule fantastisch fand, was das Lernen angeht. An meinen ersten Tag konnte ich noch kein einziges Wort Spanisch, an meinen letzten Tag war ich in der Lage, mit meiner Gastmutter zu reden. Auch wenn ich nicht sagen kann "Ich kann perfekt Spanisch sprechen", kann ich sagen, dass ich in der Lage bin, mich in Spanisch zu verständigen. All dies wäre ohne meine Sprachschule (ICLC) nicht möglich gewesen.

Zeit im Nationalpark:
Der Start war, so muss ich leider zugeben, sehr schwierig und kompliziert. Da zu viele Personen im Nationalpark meiner Wahl (Manuel Antonio) waren, konnte ich erst am Montag, statt am Samstag zu arbeiten anfangen. Die Zeit, die mir somit blieb, verbrachte ich in einen Hotel in Quepos, welches 7 km von meinen "Ziel" entfernt war. Als ich dann beim Nationalpark ankam, musste ich mit meinen (schweren!) Gepäck den ganzen Weg zum Haupthaus zu Fuß gehen. Dies sah ich jedoch als "Herzliches Willkommen im Jungle" eher gelassen. Nachdem ich die Ranger und die anderen Volunteers kennen gelernt habe, dauerte es diesmal keine Woche, bis ich mich eingelebt hatte. Auch hier haben es mir die Leute leicht gemacht und mir geholfen, mich als Teil der Gemeinschaft zu fühlen. Da wir alle gemeinsam sehr viel Spaß hatten, war auch die Arbeit nicht wirklich anstrengend. An manchen Tagen musste ich am Eingang oder Ausgang arbeiten, oder am Strand die Besucher darauf hinweisen nicht mit Blitz zu fotografieren, oder die Besucher nach ihren Eintrittskarten befragen, den Müll von den Stränden aufheben, die Wege säubern, kleine Malerarbeiten oder Reparaturen durchführen, einen Pfad machen, die Häuser putzen oder in der Küche helfen. So gesehen waren meine Aufgaben sehr verschieden, wodurch mir und den anderen Volunteers auch nie langweilig wurde.

Resümee:
Die Schlussfolgerung, die ich von meinen zweimonatigem Aufenthalt in Costa Rica ziehen kann, sieht wie folgt aus: Es war all den anfänglichen Stress, das ganze Geld und all die Organisation wert. Ich habe in diesen zwei Monaten nicht nur gelernt, mich in Spanisch zu verständigen, ich habe auch Land und Leute kennen gelernt und ich habe auch Freunde gefunden, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde.

Volunteer in Costa Rica


Julia aus Wien, 07.07. - 30.08.2008


 

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letzte Überarbeitung: 17.11.2014